„Indianercamp“, 27. KW 2017

Vom 01.07. bis 08.07. wird auf dem Lagergelände des Pfadfinderzentrum Ostharz
(Anfahrt: über Mägdesprung Richtung Selkemühle)

eine Indianerfreizeit für Kinder von Strafgefangenen durchgeführt.
Der Initiator ist das GJW NOS (Gemeindejugendwerk Niedersachsen.Ostwestfalen.Sachsen-Anhalt)
Für die Freizeiten wird jeweils ein Häuptling eingesetzt.
Vom 30.06. - 09.07.2017: Hans-Joachim Schwan
Die Mitarbeiter und Teilnehmer werden in separaten Listen namentlich erfasst.

Veranstalter:

GJW NOS
im BEFG (Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden)
Hermann-Löns-Park 6
30559 Hannover
vertreten durch Geschäftsführer Sebastian Nowottka
Tel.: 0511 6064824; Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Leitung:

Für die Indianerarbeit ist der Häuptling gesamtverantwortlich. Um ihn jedoch zu entlasten wird die organisatorische Leitung an Torsten Drößler übertragen. Diese umfasst alle Bereiche außerhalb der inhaltlichen / geistlichen und programmtechnischen Durchführung der Indianerarbeit (Organisation, Finanzen, Sicherheit, Sanitätsbetreuung, etc.).
Für die Mitarbeiter (Häuptling, Organisation, Küchenmitarbeiter, Zeltbetreuer, Sanis und MTOs existieren Arbeitsbeschreibungen auf http://www.indianerarbeit.de)

 

Schutz der Kinder und Jugendlichen:

Es werden im Kalenderjahr zwei Vorbereitungswochenenden für die Mitarbeiter durchgeführt. In diesen wird der thematische und organisatorische Ablauf vereinbart, sowie interne und externe Schulungen der Mitarbeiter durchgeführt. Im GJW gibt es einen Verhaltenskodex für Mitarbeitende in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen "Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde". Dieser wurde um spezifische Anforderungen der Indianerarbeit erweitert und für alle Mitarbeiter verbindlich. Zu finden sind die Verhaltensregeln auf der Internetseite der Indianerarbeit Sachsen-Anhalt.
Alle Mitarbeiter müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Dieses darf nicht älter als 3 Monate sein. Die anforderungsschreiben dazu werden rechtzeitig vom GJW an die Mitarbeiter versandt. Die Prüfung der erweiterten Führungszeugnisse erfolgt durch das GJW. Die erw. Führungszeugnisse der Leitungsmitarbeiter müssen durch den Geschäftsführer des GJWs geprüft werden. Alle anderen Führungszeugnisse können auch durch die Leitung der Indianerarbeit geprüft werden, wenn die Zeit für die Zusendung zum GJW zu knapp ist. Die Vorlage der erw. Führungszeugnisse muss vor dem Beginn des Indianerlagers erfolgen, ansonsten ist die Anwesenheit auf dem Lagergelände ausgeschlossen.
Für das Lager existieren ebenfalls Verhaltensregeln für die Kinder (Lagerordnung). Die Mitarbeiter übernehmen die Belehrung der Kinder vor Beginn des Lagers

 

Lagerausstattung:

Die Kinder und die Mitarbeiter sind in Zelten untergebracht.
Wasch- und Duschmöglichkeiten, sowie Toiletten sind im Haus auf dem Gelände.
Für die Einnahme der Speisen steht ein "Essenszelt" und die Lagerung der Speisen eine Küche (komplett eingerichtet) zur Verfügung.

 

Sicherheitsfestlegungen:

  • Rauchverbot, Verbot von Alkohol und sonstigen Rauschmitteln
  • offene Feuer, Grillen und Kochen sind im Zelt verboten.
  • für Abbrennen des Lagerfeuers sind die MTO verantwortlich
  • im Brandfall Evakuierung Richtung Lager Ein- bzw. -Ausgang)
  • 1 Feuerlöscher ABC, ges. mind. 18 LE, Standort im Essenszelt
  • Notruf über Festnetztelefon am Eingang zu den Toiletten Nr.: 112
  • Fluchtwege vor den Zelten sind frei zu halten
  • die Mitarbeiter des Küchenteams sind für die Durchführung der Hygienevorschriften verantwortlich
  • auf die persönliche Hygiene der Kinder haben die Zeltbetreuer zu achten
  • Medikamente für die Kinder werden durch die Sanis aufbewahrt und durch sie auch verabreicht, es darf keine Medikamente in den Zelten geben, auch nicht in den MA-Zelten.
  • bei Hinweis auf Lebensmittelunverträglichkeit ist dies bei der Essenseinnahme durch die Mitarbeiter zu beachten
  • bei Bedarf ist eine Ungezieferbekämpfung durchzuführen
  • Mitarbeiter behalten die Wetterlage im Auge, veranlassen bei aufkommendem Gewitter oder Sturm die Räumung und begeben sich auf Anweisung des Häuptlings oder der organisatorischen Leitung mit den Kindern in die angewiesenen Aufenthaltsräume im Haus
  • die Zelte sind durch Mitarbeiter zu verschließen und zu sichern
  • kein Mitarbeiter verlässt mit einem Kind allein das Lager
  • alle Mitarbeiter achten darauf, dass Fremde das Gelände nicht unbefugt betreten, der Häuptling und die org. Leitung ist umgehend zu verständigen
  • bei Besuch des Schwimmbades sind den Anweisungen des Bademeisters Folge zu leisten, sowie die Baderegeln zu beachten
  • Alle Mitarbeiter sind für das eigene und das sicherheitsrelevanten Verhalten der Kinder verantwortlich.

 

Erste Hilfe:

Die exponierte Lage, die fehlende Mobilfunkversorgung und die langen Anfahrtszeiten für Rettungsdienste erfordern einen deutlich erhöhten personellen und technischen Aufwand für die 1. Hilfe-Versorgung:

  • zu jedem Camp sind mind. 2 ausgebildeter Fachkräfte mit ausreichender Praxiserfahrung unter den Mitarbeitern anwesend
    • die notwendige Mindestqualifikation ist hierfür der Rettungssanitäter oder Krankenschwester / -pfleger mit aufgefrischten LSM-Kenntnissen
  • ein Erste-Hilfe-Kasten befindet sich in der Küche
  • der Notfallrucksack befindet sich im Sani-Raum
  • Notruf über das Festnetz-Telefon im Eingangsbereich, Nr.: 112
  • wird weitergehende ärztliche Hilfe benötigt, erfolgt eine Fahrt ins Krankenhaus.
  • Es bleibt immer ein „Sani“ bei den Kindern. Niemals dürfen die Kinder ohne ausreichende 1. Hilfe-Möglichkeit gelassen werden
  • Die Sanis überwachen die Einhaltung aller Hygiene-Regeln

 

Versorgung:

  • Stromversorgung über Anlage des Zeltplatzes
  • Verwendung von Verlängerungskabeln mit mind. IP 44 und nach DGUV 3 geprüften ortsveränderlichen elektrischen Geräten
  • Elektrische Beleuchtung in den Nachtstunden an den Anlaufstellen
  • Vor den Zelten sind Solarlampen aufgehängt, für das Betreiben sind die MTO verantwortlich
  • Wasserversorgung über Anschluss vor Ort
  • Alle Mahlzeiten werden selbst zubereitet

 

Versicherung:

  • Berufsgenossenschaft:
    Die BG-Versicherung im GJW läuft über den LV NOSA (VBG in Hamburg). Alle Ehrenamtlichen sind über den Bund versichert.
    Wenn ein Unfall passiert sollte im Krankenhaus mitgeteilt werden, dass der Versicherungsschutz über den BEFG läuft. Kunden-Nr. in der Verwaltungsberufsgenossenschaft für den Bund lautet: 06/2098/0528.

  • Haftpflichtversicherung:
    Sammelvertrag über den BEFG und gilt für alle MA (haupt- und ehrenamtlich).
    Sollten Teilnehmende einen Schaden verursachen, sollte zuerst geprüft werden, ob nicht TN eine private Haftpflichtversicherung hat, die greifen kann. Bei Mitarbeitenden greift automatisch die des Bundes. Die VS-Nr.: 2-GK-23.808.554-1. Ansprechpartner ist hier die Ecclesia-Versicherung. In Fällen für Haftpflichtschäden ist Frau Jana Dienert Ansprechpartnerin. Telefon: 05231.603-6255.

  • Dienstreiseversicherung:
    Das GJW verfügt zusätzlich über eine Dienstreise-Versicherung, die für Schäden an privateigenen Fahrzeugen der Mitarbeitenden (haupt-,neben- und ehrenamtlich)aufkommt, die zu einer Dienstfahrt eingesetzt werden.
    VS-Nr.: 81.409.231 Versicherer: Basler Versicherungen (läuft auch über die Ecclesia)

 

Grober Ablauf:

30.06.
08.00 Uhr Alle Mitarbeiter sind anwesend
10.00 Uhr Zeltaufbau

01.07.

09.30 Uhr Fertigstellung Zeltaufbau und Abnahme des Camps
13.30 Anreise der Kinder

--- Durchführung des Lagers ---

08.07.
vormittags: Abreise der Kinder,
danach Zeltabbau

09.07. 10.00 Uhr
Abreise der Mitarbeiter