Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) und seine Gliederungen arbeiten als anerkannte gemeinnützige, christliche Gemeinschaft mit den vom Staat verliehenen Rechten einer Körperschaft öffentlichen Rechts.
Das Gemeindejugendwerk (GJW) Niedersachsen. Ostwestfalen. Sachsen-Anhalt im BEFG, als Träger des Indianercamps in Sachsen-Anhalt, ist anerkannter freier Träger der Jugendarbeit.

Der BEFG arbeitet seit einigen Jahren mit einem Programm „Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde“, das insbesondere die Sicherheit und das Kindeswohl in der Kinder-und Jugendarbeit verfolgt. Mit Tagungen, Materialhilfen, Schulungen und einem verbindlichen Verhaltenscodex für Mitarbeiter wird das Thema konkret implementiert.

Angesichts der Einstufung des Zeltlagers als Veranstaltung mit einem besonderen Gefährdungspotenzial und Sicherheitsanforderungen gehört zu jeder Vorbereitung der Mitarbeiter der Camps das Thema des Kinderschutzes unabdingbar dazu. Alle Mitarbeiter erbringen das gesetzlich geforderte erweiterte polizeiliche Führungszeugnis und verpflichten sich per Unterschrift dem persönlichen Verhaltenscodex.

Zum Leitungsteam des Indianercamps im Selketal gehören seit 2016 neben dem erfahrenen Leiter Hans-Joachim Schwan (Halle, Campleiter in der Jungschararbeit seit 1985 u.a. in Billberge), Debora Fischer (Hildesheim, Vertreterin des GJW, Diakonin der Kinder und Jugendarbeit und berufs-begleitend Studentin der Sozialarbeit), sowie Torsten Drößler (Nordhausen, Campleiter in der Jungscharbeit seit 2005 in Billgerge / Bergwitz und Notfallsanitäter). Zum ebenso ehrenamtlichen Betreuerteam gehören u.a. eine Ärztin in der Facharztausbildung, ein Heilerziehungspfleger, eine Ergotherapeutin, eine Absolventin des Studienganges Sozialarbeit/ Sozialmanagement, Verwaltungsangestellte und eine Studentin der Erziehungswissenschaft.

Die persönlich formulierte Bereitschaft zu einer emphatischen Begleitung der Kinder und zu einer offenen Kommunikation mit dem Team ist eine gemeinsam getragene Grundlage für alle MitarbeiterInnen am Camp.
Der unmittelbare Betreuungsschlüssel im Lager ist mindestens ein Betreuer auf 2 Kinder. Zum täglichen Programm gehört eine abendliche Mitarbeiterbesprechung , auch zur Bearbeitung schwieriger Situationen und zum persönlichen Erfahrungsaustausch der BetreuerInnen.

 

Informationen zum GJW und zum Projekt „ Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde“ finden Sie unter:

www.GJW.de
www.SICHERE-GEMEINDE.de

Andreas Heinrich   11.06.2016